mighty-duck

Kategorie

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

0:1 - Die Talfahrt geht weiter BVB rutscht auf einen Abstiegsplatz

Borussia Dortmund hat im Kampf gegen den Abstieg einen weiteren Tiefschlag hinnehmen müssen und selbst das Minimalziel in Form eines Unentschiedens beim DSC Arminia Bielefeld verpasst. Der BVB verlor das Westfalenderby mit 0:1 (0:0) und rutscht nach dem 27. Spieltag auf einen Abstiegsplatz. Das Tor des Abends erzielte Jonas Kamper in der 79. Minute.

26.601 Zuschauer in der ausverkauften SchücoArena - darunter mehr als 5.000 BVB-Sympathisanten - sahen ein von der Nervosität der Aktiven geprägtes Abstiegsderby ohne spielerische Höhepunkte. Kringe (59.) und Valdez (73.) hätten ihre Mannschaft in Führung bringen können, doch das nicht unverdiente 1:0 gelang Bielefeld in der 79. Minute durch einen abgefälschten Schuss von Kamper.

Mit dem Sieg zog Arminia nach Punkten mit Borussia gleich und nach Toren sogar an den Schwarzgelben vorbei, die damit erstmals seit 21 Jahren auf einen Abstiegsplatz rutschen. Sollte Bochum am Sonntag sogar deutlich gegen Hannover gewinnen, wäre der BVB sieben Spieltage vor Saisonschluss Siebzehnter.

Ausgangslage:
Die einen hatten zwischen dem 29. Oktober 2006 und dem 2. März 2007 kein Heimspiel gewonnen, die anderen die letzten fünf Auswärtsspiele in Folge verloren. Beide standen vor dem 30. Westfalenderby mit dem Rücken zur Wand: Bielefeld war Siebzehnter, Dortmund mit zwei Punkten Vorsprung auf Bochum und fünf Zählern auf die Arminia Fünfzehnter. Der Verlierer würde auch nach dem 27. Spieltag auf einem Abstiegsplatz stehen.

Personalien:
Beim BVB fehlten die verletzten Kehl (Wadenprellung) und Smolarek (Rippenbruch), außerdem rückte Pienaar, der erst am Donnerstag von einer Länderspielreise zurückgekehrt war, auf die Bank. Kruska, Valdez und Sahin kamen dafür in die Mannschaft. Der Gegner musste auf Abwehrspieler Gabriel und Mittelfeldmann Ahanfouf verzichten. Gegenüber dem 0:2 in Aachen gab es drei Änderungen: Für Bollmann, Kamper (beide Bank) und Borges kamen Kucera, Kobylik und Youngster Tesche, über den sogar das Bielefelder Stadionheft keine Informationen preis geben konnte, neu ins Team. Der südafrikanische Nationalstürmer Zuma blieb in der Mannschaft.

Taktik:
Beide Trainer hatten ihren Mannschaften ein neues taktisches Gerüst verpasst. Bielefeld agierte in einer 4-1-4-1-Grundordnung, der BVB in einem 2-5-2-1-System. Das sah so aus, dass Wörns und Metzelder in der Innenverteidigung auf Wichniarek, die einzige Bielefelder Spitze, trafen. Davor agierten Degen, Kruska und Dede praktisch auf einer Höhe im defensiven Mittelfeld. Degen hatte es mit Kobylik zu tun, Kruska meist mit Tesche und Dede mit Zuma, der vorwiegend über die Rechtsaußenposition attackierte, selten zentral in die Spitze stieß und bei Dortmunder Ballbesitz sogar Defensivarbeit verrichtete.

Vor diesem Dreier-Verband agierten Kringe, der überwiegend ohne direkten Gegenspieler blieb, sowie Tinga auf der halbrechten Seite. Hier war das größte Loch zu stopfen, denn in diesem "Bermuda-Dreieck" tummelten sich mit Böhme, Tesche und Kobylik häufig drei Bielefelder Akteure. Das offensive Mittelfeld beim BVB bildeten Valdez und Sahin - bekämpft von Kauf, dem zentral-defensiven Arminia-Mittelfeldmann, sowie wechselweise von den aus der Abwehr heraus rückenden Korzynietz und Kucera. Frei war einzige Spitze beim BVB.


Spielverlauf & Analyse:
"Das ist unser Wetter", begrüßte der Stadionsprecher die Zuschauer. Arminia begann auf dem nach langen Regenfällen durchweichten, tiefen Rasen sehr engagiert, suchte und gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und war trotz der nervlichen Belastung deutlich ballsicherer als der BVB, der sich mit seiner Pass-Ungenauigkeit häufig selbst im Weg stand.

Mit hoher Laufbereitschaft erkämpfte sich der Tabellensiebzehnte in den ersten 25 Minuten ein deutliches Übergewicht und hätte nach 150 Sekunden schon in Führung gehen können, doch der durchgebrochene Kobylik konnte in letzter Sekunde von Degen und Weidenfeller gestellt werden. In einer insgesamt faden ersten Halbzeit sorgte Kaufs Distanzschuss in der 20. Minute ebenfalls für Gefahr: Degen hatte eine Freistoßflanke zu kurz geklärt.

Die folgende Viertelstunde gehörte dann aber dem BVB, der endlich etwas zielstrebiger nach vorn spielte. Wörns hätte sein Team in Führung bringen können, doch der Kopfball des Kapitäns nach Dedes Freistoßhereingabe ging deutlich am Ziel vorbei (26.). Im Anschluss an eine schwache Ecke landete der Ball bei Kringe, doch der Allrounder legte sich den Ball im Strafraum mit der Brust zu weit vor, so dass Keeper Hain klären konnte (32.).

Die Schlussphase des ersten Durchgangs ging dann wieder an die Arminia. Nach Metzelders Kopfballabwehr waren sich Tinga und Wörns nicht einig, Zuma - 14 Meter vor dem Tor stehend - bedankte sich mit einem strammen Vollspannschuss, den Weidenfeller jedoch parieren konnte.


Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Bild: Bielefeld - jetzt mit Tesche deutlich weiter rechts und damit direkt gegen Kringe - investierte mehr, Dortmund beschränkte sich darauf, sicher stehen zu wollen, was aber nicht immer gelang. Insbesondere dann nicht, wenn sich die Mannschaft im Vorwärtsgang befand und wie in der 62. Minute durch Kruska einen für Westermann leicht durchschaubaren Risikopass spielte. Die Arminia konterte in dieser Szene über Böhme, Westermann war mitgelaufen, stand frei im Strafraum, scheiterte aber am bravourösen Weidenfeller, ehe Wörns vor Zuma klären konnte.

Zuvor hatte Wichniarek Weidenfeller mit einem "Flatterball" aus 19 Metern zu einer weiteren Parade gezwungen (55.), auf der anderen Seite sich aber auch die Riesenchance zur Führung für den BVB geboten: Nach einem katastrophalen Abwehrschnitzer kam Kringe am linken Fünfmetereck zum Schuss, doch er konnte den Ball nicht im leeren Tor unterbringen (59.).

In den letzten 20 Minuten gewann das Spiel zwar nicht an Klasse, aber an Rasanz. Die Ereignisse überschlugen sich. Valdez, von Degen in Szene gesetzt, zog aus elf Metern ab, doch Hain parierte mit einem klasse Reflex (73.). Drei Minuten später war die Arminia am Zug: Der eingewechselte Eigler bediente den ebenfalls frischen Marx, doch der scheiterte freistehend aus 16 Metern an Weidenfeller.

Und dann passierte es: Kamper, wenige Sekunden im Spiel, kurvte von der linken Seite nach innen, zog aus 20 Metern ab, der Ball wurde noch leicht abgefälscht, sprang auf dem nassen Rasen auf und schlug unhaltbar für Weidenfeller im rechten, unteren Eck ein (79.). Amoah und Saka kamen zwar noch ins Spiel, doch der BVB zu keiner Torchance mehr.


Ausblick:
Vier Auswärts- und drei Heimspiele stehen noch an: Am Ostersamstag tritt der BVB bei Alemannia Aachen an. Eine Woche später (Sonntag, 15. April, 17 Uhr) gastiert Werder Bremen im fast ausverkauften Signal Iduna Park.

1 Kommentar 1.4.07 21:35, kommentieren

Resident Evil Twilight Weekly Update # 21

Das heutige Weekly Update beinhaltet neben, einem neuem Concept von John Derosso, noch eine kleine Auswahl von Props , die extra für die Map Catacombs erstellt wurden. Ihr findet die Bild wie immer in unserer Media Section.

Dort findet ihr auch einige neue Concepts.

Derzeit sitzen wir an der Fertigstellung dieser Map und hoffen in den nächsten Wochen Ingame Screens zu präsentieren.

Euer Moonlight Interactive Team

Weitere News von Resident Evil Twilight finden Sie hier

1 Kommentar 1.4.07 21:33, kommentieren

Resident Evil Twilight: Käfer-Jagd

Die letzte Woche, haben wir damit verbracht, diverse Fehler auszumerzen, die uns die Arbeit an der Mod gehörig versalzen haben. Wir haben diverse Files ausgetauscht, mit dem Ergebnis, dass unser Client jetzt wieder stabil läuft und somit bug-frei ist. Die Arbeiten an Resident Evil: Twilight gehen jetzt wie gewohnt weiter. Das bedeutet für euch, dass wir demnächst wieder mit Ingame Bilder aufwarten.

Die letzten Wochen, hatten wir euch in unserem Vote gefragt, ob das Spielgeschehen während dem Inventarbesuch pausiert werden soll. Das Ergebnis ist mehr als deutlich, denn 81.9 % haben mit einem klaren "Ja" gevotet, während nur 17.9 % "Nein" gewählt haben. Somit steht fest, dass das Spielgeschehen RE-typisch pausiert wird.

Da der alte Vote jetzt abgelaufen ist, wird es Zeit für einen Neuen: Diese Woche wollen wir von euch wissen, ob generell Interesse an einem neuen Community Event besteht. Zur Erinnerung, wir hatten hier vor einiger Zeit einen großen Story-Contest, an dem sehr viele von euch teilgenommen hatten. Also Fragen wir euch, ob wir solch eine ähnliche Aktion wiederholen sollen. Bitte stimmt in den nächsten Tagen dazu ab.

Das wars für diese Woche
Euer Moonlight Interactive Team

Weitere News von Resident Evil Twilight finden Sie hier

1 Kommentar 15.3.07 16:01, kommentieren

Resident Evil Twilight Weekly Update # 19

Nachdem wir die letzten Wochen durch den Fehler in unserer Revision ziemlich gebeutelt waren und diese Woche auch noch Probleme an unserem Webserver hatten, sind wir froh euch heute endlich das Weekly Update präsentieren zu können:

Den Anfang macht eine neue Kreatur, die wir speziell für Resident Evil: Twilight entworfen haben:
Durch eine unvorhersehbare Mutation, welche durch die Kombination von T- und G-Virus hervorgerufen wurde, wurde der "Blob" erschaffen, eine Kreatur welche hinter ihrem entstellten Äußeren eine todbringende Waffe verbirgt, konzentrierte Salzsäure. Diese wird auf das Opfer ergossen, um es kampf- und bewegungsunfähig zu machen. Anschließend wird das werhlose Opfer absorbiert und bei lebendigen Leibe verdaut. Durch seinen enormen Regenerationsprozess, ist der Blob ein höllisch gefährlicher Gegner, vor dem man besser Abstand hält.
Ihr findet Bilder zu ihm in unserer Media Section.

Da der Release von Resident Evil 4 nahe ist, findet ihr ab heute in unserer Download Section . den MouseAim Patch unseres Coders Finaly. Dieser ermöglicht es, Resident Evil 4, mit der shooter-typischen Kombination aus Maus und Tastatur zu spielen. Der Patch funktioniert sowohl mit der Amerikanischen als auch der Eurpäischen Version.

Wir freuen uns ebenfalls, euch mitteilen zu können, dass wir einen großen Teil des fehlerhaften Codes fixen konnten. Derzeit sitzen wir noch an Einzelheiten, die zu kleineren Problemen führen. Sobald diese behoben sind, können wir wieder ohne Verzögerungen an Resident Evil: Twilight arbeiten. In der nächsten Woche folgt dazu noch ein neuer Vote, ihr düft also gespannt sein.

Euer Moonlight Interactive Team

Weitere News von Resident Evil Twilight finden Sie hier

7.3.07 20:05, kommentieren

2:3 - BVB verzweifelt am Abwehrbollwerk -

Borussia Dortmund hat nach den Patzern von Nürnberg, Berlin und Hannover die wohl letzte Chance verpasst, doch noch auf den internationalen Zug zu springen. Im Gegenteil: Nach der 2:3 (1:1)-Heimniederlage gegen den FC Energie Cottbus sind die Schwarzgelben jetzt punktgleich mit den Lausitzern und haben nur noch zwei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

4.100 Zuschauer im Signal Iduna Park sahen eine erste Halbzeit, in der die Gäste durch einen frühen Treffer von Munteanu (6.) in Führung gingen. Der mehr als verdiente Ausgleich gelang Alexander Frei in der 42. Minute. Nach dem Seitenwechsel ging Energie durch einen Foulelfmeter von Munteanu erneut in Führung (56.), wenig später erhöhte Shao nach einem Konter für die Gäste (65.). Die Schlussoffensive des BVB kam zu spät, Alex Frei gelang nur noch der Anschlusstreffer (86.). In der letzten Minute erkannte Schiedsrichter Rafati einen möglichen dritten Treffer des Schweizers wegen Abseits nicht an.

Ausgangslage:
Drei Plätze und drei Punkte trennten den Tabellenneunten Borussia Dortmund vom Zwölften FC Energie Cottbus. Der BVB hatte zwei seiner drei Heimspiele in der Rückrunde gewonnen, Cottbus seit dem 21. Oktober 2006 (2:1 in Aachen) das gegnerische Stadion nicht mehr als Sieger verlassen. Die Auswärtsbilanz war mit neun Punkten (Siege in Bochum und Aachen, Remis in Bremen, Wolfsburg und Hamburg) die viertschlechteste in der Liga.

Personalien:
Ohne die gesperrten Dede, Degen und Valdez sowie ohne den verletzten Pienaar, dafür aber mit Wörns und Kehl konnte Trainer Röber planen, der gegenüber dem 2:4 von Hannover noch einen dritten Wechsel vornahm: Brzenska lief für Amedick auf. Dies hatte drei Gründe: Amedick wäre nach längerer Pause im Januar und Februar neben Wörns und Kehl der dritte Borusse gewesen, der noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Zudem ist das Pärchen Wörns/Brzenska eingespielt, und schließlich wollte Röber eine Option auf der Bank haben, um dem Spielverlauf entsprechend reagieren zu können.

Cottbus musste auf den Gelb gesperrten Gunkel und auf den verletzten Mitreski verzichten. Da Silva war wieder dabei und übernahm den zentralen Part vor der Abwehr, zudem kam der offensive Baumgart für Küntzel neu ins Team.

Taktik:
Im 4-4-2-System der Gastgeber übernahm Metzelder den rechten Part in der Vierer-Abwehrkette, Brzenska und Wörns verteidigten im Zentrum, Kringe auf der linken Seite. Kehl kehrte in seinem ersten Spiel von Beginn an seit dem 11. August 2006 auf seine Stammposition zentral vor der Abwehr zurück, Sahin (links) und Ricken (rechts) übernahmen die Halbpositionen, Tinga überraschend den Part direkt hinter den Spitzen (Smolarek/Frei). Den Außenverteidigern kam der Part zu, die offensiven Mittelfeld-Außen des Gegners (Munteanu/Baumgart) zu attackieren, während Ricken und Sahin auf Vorstöße der Cottbuser Außenverteidiger zu achten hatten.

Spielverlauf & Analyse:
Borussia Dortmund wurde von frechen Cottbussern kalt erwischt: Kioyo eroberte sich den Ball in der Hälfte des BVB, schickte Radu steil an die Strafraumgrenze, der legte per Hacke ab auf Munteanu. Eiskalt vollstreckte der Rumäne zum 0:1 (6.), sein bereits achtes Tor in dier laufenden Saison. Der frühe Führungstreffer kam den Gästen wie gerufen: Nun konnten sich sie komplett in ihrer eigenen Hälfte einigeln und auf Konter über ihre schnellen Spitzen lauern.

Der BVB verfiel gegen das Abwehrbollwerk aus der Lausitz trotzdem nicht in Hektik. Nach knapp 20 Minuten erhöhten die Borussen die Schlagzahl und erspielten sich eine Reihe guter Chancen durch Frei (17.), Metzelder (20.) und Markus Brzenska (21.). Dessen Kopfball nach einer Ecke von Alexander Frei konnten die Cottbusser gerade noch von der Linie klären. Auch in der Folge blieb der BVB die haushoch überlegene Mannschaft auf dem Feld, einzig mangelte es an überraschenden Elementen, um die kompakte Defensive der Gäste entscheidend in Bedrängnis zu bringen.

Kurz vor der Pause wurde die schwarzgelbe Dominanz belohnt: Wörns schlug einen langen Ball aus der eigenen Abwehr, Smolarek verlängert per Hinterkopf von der Strafraumgrenze auf Frei. Diese Chance ließ sich Borussias Torjäger nicht nehmen: Per Drehschuss ließ er seinem Gegenspieler Mc Kenna und Energie-Torwart keine Chance und vollstreckte aus knapp 13 Metern zum mehr als verdienten 1:1-Ausgleich für den BVB (42.). Mit seinem bereits 10. Saisontor rückte der Schweizer den Verlauf der ersten Halbzeit wieder gerade, allein schon im Eckenverhältnis (10:0) spiegelte sich die Überlegenheit der Borussen wider.


In den ersten Minuten nach der Pause begann der BVB stark, versäumte es aber, bei einer Chance durch Frei in Führung zu gehen (47.). Das taten dagegen die Cottbuser, wenn auch unter leichter Mithilfe des Schiedsrichters. Nachdem Christian Wörns seinen Gegenspieler Radu in der 50. Minute im Strafraum ohne Folgen umgestoßen hatte, deutete Babak Rafati erst beim nächsten, wesentlich harmloseren Strafraumduell zwischen den beiden auf den Elfmeterpunkt (55.). Munteanu trat an und ließ Roman Weidenfeller bei seinem Schuss ins linke Eck keine Chance: 1:2 - die erneute Führung für die Gäste (56.).

Diesen Rückstand verdauten die Borussen nicht so gut wie im ersten Durchgang, ihr Spiel wirkte nun nervös und zu durchschaubar. Alexander Frei hatte Pech, als sein Freistoß in der 63. Minute knapp über die Latte ging. Und dann fingen sich die Schwarzgelben auch noch einen der gefürchteten Energie-Konter: Radu umkurvte Weidenfeller und legte auf Jiayi Shao zurück. Trotz Dortmunder Überzahl kam der Chinese im Strafraum frei zum Schuss und erhöhte zum 3:1 für die Gäste.

Die Verunsicherung der Schwarzgelben war dagegen komplett, es lief nur noch wenig zusammen. Jürgen Röber reagierte und ging mit einem Doppelwechsel (Amedick für Kehl und Saka für Wörns) in der Schlussphase aufs Ganze (81.). Diese Belebung der Offensive zeigte ihre Wirkung, und wieder war es Alexander Frei, der den BVB mit seinem elften Saisontreffer zum 2:3 nach Vorlage von Tinga zurück ins Spiel brachte (86.).

Der BVB warf nun alles nach vorne, und nur drei Minuten später jubelten die 64.100 Zuschauer im SIGNAL IDUNA PARK nach einem Kopfballtreffer von Alexander Frei erneut (89.). Doch der Jubel kam zu früh, Schiedsrichter Babak Rafati erkannte den Treffer nicht an. Frei hatte bei der Flanke von Tinga im Abseits gestanden; eine hauchdünne, wenn auch richtige und damit bittere Entscheidung für den BVB. Denn wenig später beendete Rafati die Partie.

Ausblick:
Am kommenden Samstag (10. März) tritt der BVB im "kleinen Revierderby" beim VfL Bochum an, der gestern mit 0:3 in Bremen verlor und auf den vorletzten Platz zurückfiel. In Bochum kann Jürgen Röber wieder auf Dede, Degen und Valdez zurückgreifen.

5.3.07 14:27, kommentieren